Die Idee

Die Region rund um den Großen Stienitzsee war Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel. Vor allem Berliner kamen gern und oft hierher, um sich mit ihren Familien „im Jrünen“ zu erholen. Gegen Ende des 2. Weltkrieges geriet das Gebiet jedoch zunehmend in Vergessenheit, und war noch Jahrzehnte danach kaum touristisch erschlossen. Um die Region aus diesem „Dornröschenschlaf“ zu erwecken, suchten die Einwohner nach einer Möglichkeit, sie wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu bringen.

Die Idee zu einer Laufveranstaltung entstand, als Henrik Sundström, Ex-Tennisprofi und heute Geschäftsführer der Stienitzsee Real Estate GmbH, das Konzept des schwedischen Wasa-Laufs nach Hennickendorf mitbrachte.

Zusammen mit Sören Heinz, Geschäftsführer der OTS Schadock GmbH, und Klaus-Peter Nowack, Geschäftsführer des Bundesleistungszentrums Sport in Kienbaum, wurde die Idee eines Laufes um den See weiterentwickelt und erhielt den Namen StienitzseeCross. Da die Veranstaltung ein Erlebnis für Sportler, deren Familien, Freunde und Bekannte jeden Alters bieten sollte, war auch schnell das passende Motto gefunden: Sport, Natur, Familie.

Am 4. September 2004, nach nur drei Monaten Vorbereitungszeit, fand dann der erste Stienitzseecross statt. Mit über 700 zufriedenen Teilnehmern wurde die Veranstaltung gleich ein voller Erfolg.

Seit den 5. Stienitzsee Open im Jahre 2008 wird das Rahmenprogramm um eine Kunst­kom­po­nen­te erweitert. Entlang der Strecke sorgen nicht nur landschaftlich reiz­vol­le Ausblicke und zahlreiche Musiker für Abwechslung, nunmehr versuchen auch vielfältige Kunstinstallationen die Aufmerksamkeit der Teilnehmer und Teil­neh­me­rin­nen zu erhaschen.